Lyrik

Seelen Blick

Es gibt kein wonach der Mensch geht.
Es gibt kein wonach der Mensch steht.
Gesucht wird viel,
Gefunden wird nichts,
Jedoch will dieses Gedicht
Darauf hinaus nicht.

Ich bin kein Tag Mensch.
Wenn die Sonne scheint,
Herrscht in mir der Mond.
Doch wenn sich die Sonne versteckt,
Der Mond sich reckt,
Erstrahlt das Licht
In, in
Mir.

Die Sterne der Weisheit,
Wie ein Geistesblitz in meinem Gehirn.
Der Nebel, der über meiner Seele lag,
Regnet nieder.
Die Wolken bleiben am Berge hängen
Bis eine Leere erscheint
In, in
Mir.

Ein weißes Blatt,
So jungfräulich rein,
Wie eine gute Seele so fein,
Beschreibe ich schwarz.

In meiner Seele verbirgt sich vieles:
Der Mond steht am Himmel,
Die Sonne in mir
Und so wird aus mir – dir.

Schwarze Farbe tropft nieder,
Immer und immer wieder.
Ein Fluss in der Nacht:
Buchstaben, Worte, Sätze.

Meine Seele liegt nun offen.
In, in
Dir.